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Synästhetisches Design. Kreative Produktentwicklung für alle Sinne. Mit CD mit Geräuschbeispielen: Kreative Produktentwicklung für alle Sinne Michael Haverkamp

Im modernen Industriedesign kommt der genauen Anpassung des Produkts an Kundenwünsche entscheidende Bedeutung zu. Dazu ist es wichtig, alle vom Kunden wahrnehmbaren Attribute des Produkts möglichst genau auf dessen Erwartungen abzustimmen. Die Optimierung der optischen und akustischen Produkterscheinung erfolgt jedoch meist separat. Das Buch bietet erstmals einen Ansatz, alle Sinnesbereiche in den Designprozess einzubeziehen und miteinander in Beziehung zu setzen (Synästhetik). Das ermöglicht die Erstellung von Konzepten für zahlreiche Anwendungen, wie z.B. Produktdesign, Multimedia, Film, Videospiel, Lightshow, Musiktheater, Werbung sowie Gestaltung von Signalen und Logos.
Auf der beiliegenden CD befinden sich 91 Geräuschbeispiele.


Farbe Licht Musik: Synästhesie und Farblichtmusik Natalia Sidler, Jörg Jewanski

Im Zentrum dieser Studie steht die Farblichtmusik von Alexander László, der 1925 mit seiner Multimedia-Show überwältigenden Erfolg hatte. Kurze Zeit später geriet seine neue Kunstform in Vergessenheit. Die Autoren haben Lászlós Experimente mehrfach wiederbelebt: Seine Musik wurde ausgegraben und mit einer aktuellen Visualisierung gekoppelt. Heutige Künstlerinnen und Künstler haben Lászlós Sonatina für Klavier und Farblicht schöpferisch reflektiert, Synästhetiker, die unwillkürlich zu Musik Farben und Formen wahrnehmen, haben ihre inneren Bilder zu seiner Musik aufgezeichnet. Ausserdem werden Natalia Sidlers eigens konstruierter Farblichtflügel und die bisherigen Erfahrungen mit diesem Instrument, das Farbe, Licht und Musik kombiniert, vorgestellt.


 

 

Synästhesie: Interferenz - Transfer - Synthese der Sinne Hans Adler

 

 

 


Jeder blaue Buchstabe duftet nach Zimt. Wie Synästhetiker die Welt erleben Robin Curtis , Marc Glöde, Gertrud Koch

Synästhesie als ästhetisches Phänomen verweist zunächst auf eine Durchdringung der verschiedenen Sinne. Die meist in einem Modell isolierter Wahrnehmung untersuchten Sinne geraten hierbei in einen Austausch, wobei sich häufig die Frage nach der Möglichkeit eines aktiven Erlernens jener Fähigkeiten stellt.Im Mittelpunkt dieses Bandes steht die Frage nach einer in diversen Medien ermöglichten intermodalen Erfahrung. Dieser Punkt ist für den Film, der als multisensorisches Medium immer auch multimodale Wahrnehmung produziert, von grundlegender Bedeutung.Es geht darum, das Kino und andere Medien als besondere Räume, als Schauplätze zu erkennen, an denen die sogenannte metaphorische Synästhesie ausgebildet wird.


Farbe am Bauhaus. Synthese und Synästhesie Hajo Düchting

Obwohl die Erforschung der wechselhaften Geschichte des Bauhauses seit einiger Zeit wieder im Brennpunkt des Interesses steht, fand ein Spezialthema noch wenig Beachtung, das jedoch während der gesamten Geschichte des Bauhauses eine nicht geringe Rolle spielte: Die Farbe in Theorie und Praxis. Zum ersten Mal wird dieses komplexe Thema in Düchtings Arbeit in allen nur denkbaren Aspekten aufgerollt. Zentral ist die Vorlehre am Bauhaus, wie sie von Johannes Itten eingeführt und später von Laszlo Moholy-Nagy und Josef Albers weiterentwickelt wurde. Aber auch im propädeutischen Unterricht von Paul Klee und Wassily Kandinsky erhielt die Farbe eine erhebliche Gewichtung. Nicht nur die jeweiligen Farbenlehren werden herausgearbeitet, wobei auch unbekanntere Theorien von Ludwig Hirschfeld-Mack und Gertrud Grunow Beachtung finden, sondern gerade auch der Zusammenhang zwischen Theorie und Praxis, die Anwendung der Farbenlehre sowohl in den Bildern der Bauhaus-Meister wie auch in den Werkstätten, in der Bühnenarbeit und am Bau werden in gründlichen Analysen erforscht. Mit dem Untertitel 'Synthese und Synästhesie' wird nicht nur eines der Hauptkapitel über Kandinskys Bauhaus Arbeit eingeleitet, sondern auch auf Sinn und Zweck der Farbforschung am Bauhaus hingewiesen. Denn die Untersuchungen zur Farbe erschöpfen sich nicht in esoterischen Künstlertheorien, sondern standen im Dienste der übergreifenden Bauhaus-Idee, der Synthese aller Künste, wie sie Walter Gropius in seinen Texten immer wieder beschwörte. Stärker als an der Architektur kann dies an den Experimenten der Bauhaus-Bühne festgemacht werden, an der beispielhaft der Zusammenklang der Kunstgattungen hinsichtlich der neuen Gestaltung der modernen Gesellschaft erprobt wurde. Der Ausblick auf die Farbenlehre von Josef Albers zeigt die Entwicklungsfähigkeit der Bauhaus-Farbenlehre, die in ihren vielseitigen Facetten bis heute maßgeblich geblieben ist.


Klangbilder. Synästhesie - Farben hören Edith Temmel